
Digitalisierung, Automatisierung und neue Geschäftsmodelle sorgen seit Jahren dafür, dass der IT-Sektor ein zentraler Bestandteil moderner Unternehmen bleibt. Viele Menschen sehen hier eine große Chance für ihre berufliche Zukunft: Ein stabiles Berufsfeld, das langfristige Perspektiven eröffnet.
Auch ohne IT-Kenntnisse ist es möglich, in dieses Berufsfeld einzusteigen. Eine Umschulung bietet einen strukturierten Weg, um das notwendige Fachwissen aufzubauen und sich Schritt für Schritt auf neue Aufgaben vorzubereiten. Gerade weil die IT so vielfältig ist, können Menschen mit unterschiedlichsten beruflichen Hintergründen ihre Erfahrungen einbringen. Analytisches Denken, Kommunikationsstärke, Organisationstalent und Kundenorientierung sind nur einige Fähigkeiten, die in der IT-Branche geschätzt werden.
In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Voraussetzungen für eine IT-Umschulung wichtig sind, wie die Umschulung abläuft wie Sie eine Förderung erhalten können.
Eine zertifizierte IT-Umschulung umfasst in der Regel 24 Monate in Vollzeit. Innerhalb dieser Zeit kombinieren Sie theoretische Inhalte, praktische Übungen und ein mehrmonatiges Betriebspraktikum, das Ihnen den Einstieg in die spätere Berufspraxis erleichtert.
Zu Beginn erwerben Sie die fachlichen Grundlagen, die im IT-Bereich wichtig sind. So bauen Sie das notwendige Fundament auf, um die weiteren Lernabschnitte sicher zu meistern. Sobald die Grundlagen sitzen, folgt die Spezialisierungsphase. Ziel ist es, Kenntnisse aufzubauen, die Sie später sowohl im Berufsalltag als auch für die IHK-Abschlussprüfungen benötigen.
Ein fester Bestandteil der Umschulung ist das mehrmonatige betriebliche Praktikum. Hier wenden Sie Ihr erlerntes Wissen in echten Projekten an und erleben den Arbeitsalltag eines Fachinformatikers oder einer Fachinformatikerin hautnah. Diese Praxisphase ist zugleich eine wertvolle Gelegenheit, erste Kontakte in der IT-Branche zu knüpfen und potenzielle Arbeitgeber kennenzulernen.
Die Umschulung endet mit der IHK-Abschlussprüfung Teil 2. Entscheiden Sie sich für eine Umschulung bei den mibeg-Instituten, profitieren Sie von einer intensiven, strukturierten Prüfungsvorbereitung. Unsere Dozierenden verfügen über langjährige Praxiserfahrung sowie Einblicke aus IHK-Prüfungsausschüssen – sie wissen daher genau, worauf es ankommt.
Eine IT-Umschulung ist grundsätzlich für viele Menschen möglich, unabhängig davon, aus welcher Branche sie kommen oder welchen beruflichen Weg sie bisher eingeschlagen haben. Es gibt jedoch verschiedene Faktoren, die den Einstieg in die IT erleichtern.
Schul- und Sprachkenntnisse
Ein bestimmter Schulabschluss ist für die Teilnahme nicht zwingend vorgeschrieben. Ein mittlerer Bildungsabschluss oder mehrjährige Berufserfahrung sind jedoch hilfreich, um die fachlichen Inhalte gut bewältigen zu können. Ebenso wichtig sind solide Deutschkenntnisse in Wort und Schrift, da technische Dokumentationen, Unterrichtsmaterialien und Prüfungsaufgaben präzises Verständnis erfordern. Grundkenntnisse in Englisch sind von Vorteil, da viele IT-Fachbegriffe und Programme auf Englisch basieren.
Persönliche und fachliche Fähigkeiten
Vorkenntnisse in Informatik sind nicht notwendig. Was jedoch zählt, ist die Bereitschaft, sich intensiv mit neuen Themen auseinanderzusetzen und kontinuierlich zu lernen.
Hilfreich ist zudem ein gutes analytisches Verständnis: Wer Freude daran hat, Fehler zu suchen, Strukturen zu erkennen oder technische Zusammenhänge zu erfassen, wird sich in der IT schnell zurechtfinden. Viele Fähigkeiten aus früheren Berufen – etwa Organisation, Kommunikation oder Kundenorientierung – lassen sich außerdem gut in den IT-Alltag übertragen.
Technische Grundlagen und Vorbereitung
Ein sicherer Umgang mit dem PC schafft eine gute Ausgangsbasis für den Einstieg in die IT-Themen. Fehlende Grundlagen können durch Vorbereitungskurse oder unterstützende Lernangebote vorab aufgefrischt werden. Wichtig ist vor allem, dass Sie offen für neue Technologien sind und keine Scheu haben, sich mit komplexen Systemen auseinanderzusetzen.
Eine IT-Umschulung lässt sich in vielen Fällen finanziell unterstützen. Besonders wenn Sie arbeitslos sind oder sich beruflich neu orientieren müssen, können verschiedene Kostenträger die Umschulung fördern. Dazu zählen in der Regel die Agentur für Arbeit, das Jobcenter oder die Rentenversicherung. Grundlage dafür ist meist der Bildungsgutschein, der bestätigt, dass die Kosten für die Maßnahme übernommen werden.
Wie funktioniert die Förderung?
Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, können Umschulungskosten vollständig finanziert werden. Dazu gehören unter anderem Lehrgangsgebühren, Lernmaterialien und in bestimmten Fällen weitere Unterstützungsleistungen.
Bei Teilnahme an einer abschlussorientierten Umschulung besteht außerdem Anspruch auf zusätzliche finanzielle Unterstützung, zum Beispiel:
Bevor Sie den Bildungsgutschein erhalten, müssen einige Schritte erfolgen. Typischerweise gehören dazu:
Mit dem genehmigten Bildungsgutschein haben Sie schließlich die Sicherheit, dass die Kosten Ihrer Umschulung übernommen werden und können in Ihren beruflichen Neuanfang starten.